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Øthello & kogure zu Gast
auf der VISUAL
CULTURE Vol.9
Am 06.09.08 fand, für alle tanzwütigen Freunde
japanischer Rockmusik, zum neunten Mal die VISUAL CULTURE
(kurz: ViCu) in Münster statt. Die Location, das Triptychon,
ist ein zu einer Disco umgebauter Raum im ersten Stock einer alten
Lagerhalle. Das Event findet 2 – 3 Mal im Jahr statt und
richtet sich hauptsächlich an die JRock und Visual Kei
Fanszene. An diesem Samstag konnte die ViCu sogar mit zwei Live Acts
aufwarten, den deutschen Visual Kei Bands Øthello und kogure. Der Einlass für die Konzertbesucher begann gegen 19:45 Uhr, das eigentliche Konzert fing ca. eine halbe Stunde später an. Wer Karten für die Bands mit anschließender Party haben wollte zahlte 5 €, wem es nur um die Disco im Anschluss ging 3 € Eintritt. Außerdem nahm jeder beim Kauf einer Eintrittskarte automatisch an einer Verlosung teil. Gewonnen werden konnten Karten für die Connichi 08. Den Anfang des Abends machte Øthello. Die Newcomerband, mit dem Namen des bekannten Shakespearehelden aus dem gleichnamigen Stück, besteht aus iNeKo (V), Hiyu (G), eDge (G), Ayoka (B) und chain an den Drums. Øthellos Stil ist eine Mischung aus Punk, Metal und Hard Rock. Die Texte sind, wie bei einer Visual Kei Band nicht anderes zu erwarten, ausnahmslos Japanisch. Die Setliste umfasste neun Songs. Dabei waren schnelle rockige Stücke wie „Shuumatsu PARTY“ und „Cheerfulness“. Bei den meisten Liedern wurde jedoch alles durcheinander gewürfelt, schnell, langsam, düster, fröhlich, hart und sanft. Da sich dieses Konzept durch das ganze Programm zog, blieb im Nachhinein nur wenig hängen. Anerkennend muss erwähnt werden dass Øthello, bis auf „the Final“ von Dir~en~grey, alle Songs selbst geschrieben haben. Kurz vor Ende legte die Band eine kurze Pause ein, in der sie ihr Outfit wechselten, um anschließend in Visual Culture T-Shirts wieder auf die Bühne zu kommen. Den zweiten Teil ihres Auftritts leiteten chain und Ayoka mit einem Drum-Bass Solo ein. Instrumental gefiel mir die Band wirklich gut, der Gesang hingegen war schwach. Alles in allem sind die Fünf sehr sympathisch rüber gekommen und man konnte sich mit ihrer Musik gut auf den Rest des Abends einstimmen. Wer mehr über Øthello erfahren möchte, kann sie auf ihrer myspace-Seite www.myspace.com/othellovk besuchen. >>>> kogure Konzertbericht (Kat) Offizielle Seiten von kogure: www.myspace.com/xkogurex www.kogure.de Gegen 22:30 Uhr war dann auch der Auftritt von kogure zu Ende und es wurde für eine halbe Stunde hektisch in der Halle, da das Bandequipment von der Bühne und einige Sofas aus dem Backstagebereich hinauf geschafft wurden. Bis die Disco richtig begann, ergab sich noch einmal die Gelegenheit Merchandise von kogure in Form von Buttons, T-Shirts, Feuerzeugen und Stickern zu erstehen. An diesem Stand wurden auch die offiziellen Visual Culture T-Shirts verkauft. Die lauter werdende Musik und die zunehmend schwerer werdende Verständigung signalisierten den Beginn der Party. Die Playlist reichte von GazettE, über Gackt und Dir~en~grey bis hin zu Miyavi. Von älteren Bands wie Janne Da Arc, Malice Mizer , X Japan und MUCC wurden ebenfalls ein paar Songs gespielt. Für meinen Geschmack gab es ein wenig zu viele Titel mit Gröl- und Shouting-Elementen. Zeitweise drängte sich mir die Frage auf, ob ich mich nicht in einer ganz normalen Metaldizze befand, denn der aus den Boxen kommende gutturale Gesang klang hier nicht anderes als dort. Ein paar melodischere Stücke hätten gewiss nicht geschadet. Doch ein Blick in die Runde holte mich schnell wieder zur ViCu zurück. Die Aufmachung der Gäste reichte von niedlich bunt, über punkig bis zu schicken Gothic Lolitas und Plüschtieroutfits. So sieht kein Standard-Metal-Disco-Publikum aus. Erst um halb drei am Sonntagmorgen gab es ein leichtes Tief, auf der die ganze Nacht hindurch gut besuchten Tanzfläche. Doch nach ein paar Songs war auch dieses überstanden und es wurde noch eine ganze Weile ausgelassen weiter gefeiert. Was man von dem JPop- und Anime-Musikbereich in der 2nd Area nicht behaupten kann. Hier hielten sich die ganze Zeit über nur 5-10 Personen und davon nur 2-3 auf dem Tanzboden auf. Fazit: Die VISUAL CULTURE ist eine tolle Alternative zu dem normalen Discoangebot. Der freundliche Staff und Veranstalter waren stets bemüht allen ein schönes Event zu bieten. Wer der ViCu einmal einen Besuch abstatten möchte, findet auf folgenden Internetseiten mehr Informationen über das Wann und Wo. (c) Cho² / Fotos (c) Toshi Kogure und Othello Offizielle Seiten: www.visual-culture.de.ms http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=144621234 |
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